MEHRFACH – 173 x 126 cm

Öl auf Leinen.

Fragmentierte Figuren, von Gesten durchdrungen, in denen die Zeichnung als Spur im Gemälde erhalten bleibt. Die instabile Komposition bewahrt Präsenz und löst sie zugleich auf: Die Figur ist nicht länger dargestellt, sie besteht fort als energetische Erscheinung.

Die Linie als Spur, nicht als Konstruktion.

Die Zeichnung gibt der Form keine wirkliche Ordnung mehr: Die Gesichter sind instabil, die Umrisse überlappen sich, manche Figuren scheinen aufzutauchen und sich dann wieder aufzulösen.

Die Zeile ist eine energiegeladene Inschrift.

Zunächst existiert die konstruierte Figur; sie drängt sich vertikal auf, wie ein Totem im Weiß der Leinwand.
Körper und Arm bilden die Struktur, insbesondere im großen Format. Der Körper beschreibt die Linie.

Die spektrale Präsenz.

Dann kommt die Phase, in der das Gemälde die Zeichnung verschlingt, dann kehrt die Zeichnung wie eine Narbe zurück.

Diese Figuren sind nicht im Raum “platziert”. schweben, Sie sind teilweise ausgelöscht und von Streifen durchzogen.
Ihre Identität ist zersplittert.

Dann fühle ich instabile Präsenzen, fast wie Erscheinungen.