THE GUARDIAN – 173 x 126 cm
Öl auf Leinen.
Der Guardian Es ist um eine monumentale Frontalfigur angeordnet, deren Identität sich verdoppelt: Zwei antagonistische Gesichter erscheinen zu beiden Seiten einer von Licht durchschnittenen Mittelachse. Sie werden nicht beschrieben, sondern durch das Material offenbart – dunkle Hohlräume, klare Öffnungen, milchige Schleier, die die Erscheinung strukturieren.
Das Gemälde wirkt wie ein Kraftfeld, in dem mineralische Massen und dampfartige Zonen aufeinandertreffen und sich verbinden. Aus der Ferne ist eine stabile Präsenz erkennbar; aus der Nähe betrachtet, erscheint die Oberfläche organisch, fließend, beinahe instinktiv.
Die Figur verkörpert nicht Gut und Böse, sondern sie vereint sie. Sie hält diese Gegensätze in einem instabilen Gleichgewicht zusammen, wie ein archaisches Gebilde, das aus der Bewegung der Materie selbst entstanden ist.






